Dähler Born Außenansicht | © Koblenz Touristik GmbH

Dähler Born

Obertal 23-24, 56077 Koblenz-Ehrenbreitstein

Dähler Born

Zu den  natürlichen Mineralwasserquellen in Rheinland-Pfalz gehört im Koblenzer Stadtgebiet der einst regional sehr bekannte „Dähler Born“. „Dahl“ oder „Thal“ ist eine alte Bezeichnung für die im Tal liegende Siedlung unterhalbe der Festung Ehrenbreitstein, der Name Ehrenbreitstein bezog sich ursprünglich nur auf die Burg auf der Bergspitze, „Born“ ist die Bezeichnung einer Wasserquelle.

Die erste Erwähnung findet die Sauerwasserquelle im Jahre 1327, noch als „Schwalborn“ gekennzeichnet, benannt nach den Junker von Schwalborn, verwandt mit den Burgmännern der benachbarten Festung Ehrenbreitstein und Burg Helfenstein.

Später, 1584, lobt der  Schreiber Jakob Theodor die gesundheitlichen Vorzüge des Wassers. Während des Baus der Festungswerke in Dahl und auf dem Ehrenbreitstein wurde das heute renovierte und umgebaute Brunnenhaus um 1820/21 errichtet und für 5000 Gulden an die Bauherren verpachtet. Das Wasser wurde seitjeher mit Tonkrügen in die Nachbarorte gebracht, heute kann man sich gegen Spende selbst etwas Säuerlingwasser vom Brunnen holen. Der steinerne Brunnen im Inneren des klassizistischen Putzbau besteht aus einem vertikalen Brunnenstock mit quadratischem Grundriss mit oktogonalem Grundriss des Brunnentopfes. Auf dem Brunnen findet man verschiedene Jahreszahlen, welche auf die Instandsetzungen in verschiedenen Jahrhunderten hinweisen, die letzte fand 1994 statt.

Dähler Born

56077 Koblenz-Ehrenbreitstein Obertal 23-24
Dähler Born
Obertal 23-24
56077 Koblenz-Ehrenbreitstein


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