Weinprämierung

Gesiegelt und gestreift
"Gold und Silber lieb ich sehr ...." - das gilt auch für Winzer,
wenn es um die besondere Qualität geht. Denn Weine, die sich mit goldenen, silbernen und bronzenen Medaillen schmücken können, gehören zu den besten Erzeugnissen am Mittelrhein. Der Gesetzgeber hat dafür
gesorgt, dass es hierzulande keine Inflation von obskuren Medaillen
gibt. So sind die Prämierungsstreifen oder -siegel, die bei Bundes-
und Landesprämierungen vergeben werden und später auf der Flasche
kleben, eine klare Qualitätsaussage. Dafür sorgt schon das Prüfungsverfahren. Sowohl bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), die
für die Bundesweinprämierung zuständig ist, als auch bei den Trägern
der regionalen Prämierungen, wie der Landwirtschaftskammer Rheinland -
Pfalz, sind langjährig erfahrene Experten am Werk. Nur die besten Weine haben
bei der anspruchsvollen Examination eine Chance.
Lange Tradition hat das Deutsche Weinsiegel. Es signalisiert beim Einkauf
nicht nur eine geprüfte Qualität, die über den Anforderungen für Qualitätsweine
liegt, sondern zeigt dem Weinfreund auf den ersten Blick, welche
Geschmacksrichtung der gesiegelte Wein hat: Rot für lieblich, Grün für
halbtrocken und Gelb für trocken. |
Schnüffeln und Schlürfen
Wenn professionelle Weinverkoster am Werk sind, dann entsteht meist eine
Geräuschkulisse, die den Unkundigen befremdet: Schnüffeln, Schlürfen und
Schmatzen füllen den Raum. Jeder kleinste Geschmacks-Fehlton wird direkt erkannt und nur
die Besten der vorgestellten Weine dürfen eine Medallie oder das Weinsiegel
tragen.
Veranstaltungs-Tipp
mit prämierten Weinen:
Weinforum Mittelrhein/Ahr
Prämierungs-
ergebnisse
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